Mit Rückenwind durch die Pampa

07.09.2007
Von: Spanien-Rundfahrt: 7. Etappe

Morgens war mir zwar noch ziemlich schlecht, aber das besserte sich im Laufe des Tages.

Der Wind stand heute günstiger und blies hauptsächlich von hinten. Das Feld war sich auch ziemlich einig, einen ersten ruhigeren Tag einzulegen. Nur zwei Spanier fuhren weg und wurden immer in Reichweite gehalten. Die letzten 60 Kilometer waren dann ziemlich pervers. Es ging nur noch geradeaus und dazu volle Kanne Rückenwind. Wir fuhren nicht mehr unter 60km/h. Es war nur eine Frage der Zeit und irgendwann krachte es dann richtig. Bestimmt 30 Fahrer lagen auf der Strasse. Kurz vorm Ziel in einer Kurve das Gleiche. Fast alle Sprinter lagen zusammen. Da hatte es auch viel mit Glück zu tun, dass es in beiden Stürzen keinen von uns erwischt hat. Wir haben jetzt noch nix genaues gehört, aber sicher werden ein paar Sturzopfer morgen nicht mehr starten können.

Morgen ist das erste lange Zeitfahren und ich werde versuchen, den Tag wieder hauptsächlich zur Erholung zu nutzen. Danach geht?s in die Pyrenäen. Da sollte ich wieder fit sein.

Gruß

Johannes