Magenkrämpfe in Katabrien

05.09.2007
Von: Spanien-Rundfahrt: 5. Etappe

Nach dem schweren Tag gestern hatte man heute noch mal verstärkt den Eindruck, dass die Vuelta jetzt richtig angefangen hat. Es ging über vier Bergwertungen und war immer schnell.

Am letzten Berg der ersten Kategorie war ich erstaunt, wie gut ich da unter den ersten 40, 50 Fahrern mit drüberkam . Als ich nach der Abfahrt nach hinten schaute, relativierte sich das aber. Das Feld war noch 90 Fahrer groß und fast alle Sprinter waren noch dabei. Schumi wollte versuchen, da richtig reinzuhalten. 5km vor dem Ziel hab ich ihn nach vorne gefahren. In einer 90° Kurve sah ich zu spät, dass es in der Kurve über einen Bordstein ging. Ich konnte nicht mehr genug abbremsen und wäre fast gestürzt. Hab ich Glück gehabt! Im Sprint war Schumi nicht optimal positioniert und es reichte nicht für eine Topplatzierung.

Meine Form stimmt. Sorgen macht mir aber mein Magen. Nach dem Frühstück hatte ich starke Bauchschmerzen und mir wurde schlecht. Über die Etappe kam ich dann ja noch ganz gut und konnte auch essen während dem Rennen. Am Abend aber wieder das gleiche.

Der Magen ist auf einer Rundfahrt extrem belastet. Man muss eigentlich immer mehr essen als man will. Die Riegel, Gels und so während dem Rennen sind auch etwas belastend?

Hoffentlich ist es morgen schon wieder besser?

Johannes