Doch ein Massensprint

03.05.2007
Von: Tour de Romandie

Die Tour de Romandie gefällt mir wirklich sehr gut. Die Etappen sind schön und auf anspruchsvollem Gelände, aber nicht übertrieben schwer. Und was die Sache besonders entspannend macht ist, dass wir jeden Tag richtig ausschlafen können. Der Start ist immer sehr spät.

Ich denke meine Form ist in Ordnung und ich fühle mich wohl im Feld. Kann meine Aufgaben ganz gut erledigen. Das Niveau ist natürlich sehr hoch, sodass es schwierig ist für mich selber schon Akzente zu setzen. Dafür haben wir ja aber auch andere Leute dabei.

Heute hätte unser Sprinter Frösi doch fast eine Chance bekommen. Er war schon verzweifelt beim Blick auf die Profile der Etappen.

Nach einem schnellen Start und einer Bergwertung der ersten Kategorie lief wieder alles zusammen und es roch nach einem Sprint. Zuvor war das Feld schon auseinander geflogen. Dabei konnte ich ganz gut vorne mitmischen.

Kurz vor dem Ziel kam noch mal eine Bergwertung. Frösi schaffte es da mit drüber zu kommen und ich ließ mich zu ihm ans Ende des Feldes zurückfallen, um ihn nach vorne zu bringen. Dann kommt auf einmal noch eine blöde Gegenwelle. Vor mir fährt McEwen und ist kurz davor abzufallen. Hinter mir Frösi und er muss reißen lassen. Da haben wir noch mal kurz probiert wieder hinzufahren, aber keine Chance. Die Etappe gewinnt dann natürlich McEwen, der als letzter noch am Feld dran blieb. Das war sicher Frösis letzte Chance. Schade?

Gruß

Johannes