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Mit etwas Bedenken zur Dauphine Libere

07.06.2014

Nach der Bayern-Rundfahrt wurde bei einer zweiten Untersuchung festgestellt, dass neben den Prellungen auch noch eine meiner Rippe gebrochen ist.

Von mehreren Leuten habe ich mich beraten lassen und wir haben lange hin und her überlegt, ob ein Start bei der Dauphine Libere Sinn macht.

Es besteht kein direktes medizinisches Risiko. Die Fraktur und damit verbundene Probleme werden mir voraussichtlich noch mehrere Wochen Probleme bereiten. Radrennen fahren ist natürlich nicht förderlich für den Heilungsprozess und ein angedachter Tausch mit der eine Woche später stattfindenden Tour de Suisse war nicht möglich.

Schließlich haben wir uns dazu entschieden, bei der Dauphine Libere zu starten. Falls ich es schaffe, die Rundfahrt auf eine vernünftige Art und Weise zu bewältigen, könnte ich dennoch eine große Hilfe für die Mannschaft sein. Die Rennbelastung der harten Etappen ist im Training nicht zu simulieren. Die klassische Vorbereitungs-Rundfahrt auf die Tour de France ist traditionell bestens besetzt und selbstverständlich habe ich Bedenken, wie mein Körper reagieren wird. Aber wir hoffen auf das Beste und schauen Tag für Tag, wie es läuft.

Drückt mir die Daumen

Johannes