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Les 4 Jours de Dunkerque…

11.05.2014

…die 5 Tage lang dauern, waren von extrem starkem Wind geprägt. Dies ist typisch für die Region, in der ich bisher kaum einmal ein Rennen gefahren bin. Ein eher ungewohntes Terrain für mich.

Jeden Tag erreichten die Windböen zwischen 60 und 80 km/h. Dazu sorgten einige Regenschauer, Kopfsteinpflaster und schmale Straßen natürlich für ein sehr nervöses Feld. Auf allen Etappen entstanden spannende und für die Zuschauer sicherlich sehr interessante Rennverläufe. Abgesehen von der ersten Etappe, bei der ich zu schlecht positioniert und vom Wind ins Grupetto weggeblasen wurde, habe ich eine gute Rundfahrt hingelegt. Es hätte sich für mich die ein oder andere Gelegenheit ergeben können, auf eigene Rechnung zu fahren. Dies konnte ich jedoch nicht nutzen. In der Gesamtwertung spielte unsere Mannschaft ebenfalls keine Rolle. Durch die Windkanten und auch einige Defekte waren wir zwar immer irgendwie vorne vertreten, allerdings jeden Tag in anderer Besetzung. Dafür können wir mit unseren Ergebnissen im Kampf um die Etappensiege mehr als zufrieden sein. Nach 5 Tagen verbuchten wir einen Sieg und 3 zweite Plätze.

Durch den ständigen Positionskampf ist diese Rundfahrt vor allem mental auch sehr anstrengend gewesen. Nach vielen Renntagen in den letzten zwei Monaten kommt deshalb eine zweiwöchige Rennpause jetzt sehr gelegen.

Viele Grüße

Johannes