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Klassiker

05.05.2014

Die traditionellen Klassikrennen des Frühjahrs sind vorbei. Beim Fleche Wallonne und Liege-Bastogne-Liege konnte ich solide Leistungen abrufen und meine jeweiligen Kapitäne während des Rennens lange aus dem Wind halten und beim Positionskampf unterstützen.

Über einige bekannte Gesichter am Straßenrand und eine große Fan-Gruppe meines Heimatvereins, des RSC Prüm, an der "la Redoute" zwischen Bastogne und Liege habe ich mich sehr gefreut. An diesem Anstieg, wo die Favoriten das Finale einläuten, war für mich das Rennen allerdings wie desöfteren in den letzten Jahren gelaufen.

Am 01. Mai startete ich erneut beim "Rund um den Finanzplatz Eschborn-Frankfurt". Das ehemalige "Rund um den Henninger Turm" ist für meinen Teamkollegen John Degenkolb ein Heimrennen, da er seit einiger Zeit dort wohnt. Bereits 2011 hat er gewonnen und mit ihm als Topfavorit trugen wir die Hauptlast bei der Kontrolle des Rennens. Dabei mussten wir unsere ganze Mannschaft "verschleißen" und im Finale war nur noch ich an seiner Seite. Wir schafften es, den angestrebten Sprint aus einer größeren Gruppe herbeizuführen, wobei John jedoch von Alexander Kristoff geschlagen wurde. Trotz schlechten Wetters waren auch dieses Jahr wieder viele Zuschauer an der Strecke im Taunus. Vor allem an dem viermal zu befahrenden Mammolshaimer Berg herrschte echte Klassiker-Atmosphäre. Auch die Einschaltquoten des Hessischen Rundfunks waren so hoch wie schon lange nicht mehr.

Beim Fleche Wallonne bin ich nun bereits zum achten Mal gestartet. Dagegen ist es in den nächsten Tagen meine erste Teilnahme bei den "Vier Tagen von Dünkirchen". Ich bin gespannt, wie ich mich als "Neuling" in Nord-Frankreich schlagen werde.

Euer Johannes.