Baskenland-Rundfahrt

13.04.2014

Die vielleicht schwerste Rundfahrt im World-Tour Kalender war wie gewohnt hart. Die Etappen sind alle nicht sonderlich lang und die Profile sehen auf dem Papier deutlich harmloser aus als sie es sind. So mancher Baskenland-Neuling fragt jedes Jahr, ob dieses Rennen wirklich so schwer ist.

Es ist so schwer. Kein flacher Meter weit und breit, enge Straßen und ein hochmotiviertes Jahr für Jahr bestens besetztes Fahrerfeld sorgen jeden Tag für Vollgas.

Nur das typisch verregnete Wetter in dieser Gegend zeigte sich in der letzten Woche von seiner besten Seite. Im Vergleich zum letzten Jahr fuhr unsere gesamte Mannschaft auf einem guten Level. Vor 12 Monaten schaffte es tatsächlich kein Fahrer, die Rundfahrt zu beenden und wir mussten alle austeigen. Von einem solchen Szenario waren wir weit entfernt. Richtige Spitzenergebnisse gelangen uns zwar auch nicht, aber damit hatten wir auch weniger gerechnet. Bei der Katalonien-Rundfahrt eine Woche zuvor fühlte ich mich vergleichsweise etwas besser. Für die kommenden Eintagesrennen sollte ich mir aber die nötige Rennhärte geholt haben. Momentan sind für mich Starts eingeplant beim Brabantse Pijl, dem Fleche Wallonne, Lüttich-Bastogne-Lüttich und beim Rund um den Finanzplatz Frankfurt-Eschborn am 01.Mai.

Zuvor freue ich mich ebenfalls auf ein weiteres Ereignis. Im Vorfeld und während der Tour de France 2013 wurde ein Film über unsere Mannschaft der letzten Saison, Argos-Shimano, gedreht. "Niewe Helden" läuft in den nächsten Wochen in holländischen Kinos und wird hoffentlich auch in diesem Jahr im deutschen TV ausgestrahlt werden.

Zur Filmpremiere kommt die gesamte Tour Mannschaft des letzten Jahres heute Abend in Utrecht zusammen.

Vorhang auf und bis bald

Johannes