Saisonende

07.10.2013

Im Gegensatz zum letzten Jahr bin ich als Ersatzfahrer nicht kurzfristig bei den Weltmeisterschaften zum Einsatz gekommen.

Drei Rennen habe ich nach der Vuelta noch bestritten. Den GP Isbergues in Frankreich und die beiden italienischen Herbstklassiker Milano-Turino und IL Lombardia. Nachdem es mir die Tage davor gar nicht gut ginge, wollte ich den Start schon absagen. Beim Rennen der fallenden Blätter am Lago di Como konnte ich dann dennoch ein ordentliche Leistung abrufen.

Voraussichtlich werde ich beim letzten großen Eintagesrennen des Jahres Paris-Tours nicht mehr zum Einsatz kommen. Damit habe ich eine lange, kräftezehrende Saison 2013 vergangenen Sonntag beendet.

Das Frühjahr war von anhaltendem schlechten Wetter geprägt. Dabei bin ich in den ersten Monaten nie richtig in Tritt gekommen. Ab der Tour de Suisse im Juni kam ich deutlich besser in Schwung. Danach bestritt ich, wie bereits im Jahr 2010 mit der Tour de France und der Vuelta a Espana zwei große Landes-Rundfahrten hintereinander. Dort habe ich keine eigenen Ergebnisse eingefahren, aber verschiedene sehr wichtige Aufgaben im Team erfüllten können. Dadurch kann ich auch persönlich von einer soliden und zufrieden stellenden Saison sprechen. Die vier Etappensiege bei der Tour de France, vor allem der abschließende Sieg durch Marcel Kittel auf den Champs-Elysses waren natürlich die Höhepunkte des Jahres. Aber auch zwei überraschendere Siege von Warren Barguil bei der Vuelta ragen heraus.

Da wir bereits nächste Woche ein Teamtreffen haben, mach ich mir bereits Gedanken über das Jahr 2014 und die Planungen beginnen. Wahrscheinlich werde ich ein paar Wochen früher in die Saison einsteigen, als in den vergangenen Jahren.

Aber erst einmal geht es in den verdienten Urlaub.

Bis bald

Johannes