Hasta luego Vuelta a Espana

16.09.2013

Mein persönliches Ziel, auf der ein oder anderen Etappe vorne reinzufahren, habe ich leider auch in der dritten Woche nicht erreicht. Am vorletzten Tag schaffte ich es zwar in eine große Spitzengruppe zu Beginn der Etappe.

Bei der schweren Ankunft hinauf zum Alto de Angliru musste ich jedoch schon früh die Segel streichen. So wie ich leicht erkältet in die Spanien-Rundfahrt gestartet bin, habe ich sie auch wieder gesundheitlich angeschlagen verlassen.

Dennoch schaue ich auf drei schöne und erfolgreiche Wochen gemeinsam mit unserer Mannschaft zurück. Wir haben es geschafft, mit vielen jungen unerfahrenen Fahrern eine Einheit zu bilden. Die Stimmung und die mannschaftliche Geschlossenheit ist generell die große Stärke unseres Teams. So war es auch in dieser Vuelta. Am letzten Tag rundete Niklas Arndt die drei Wochen mit dem dritten Platz im Sprint in Madrid ab.

Einige Etappen sind vielleicht etwas zu hart und der ein oder andere Anstieg wie der Mirador de Ezaro in Galizien einfach zu steil, um darauf ein vernünftiges Radrennen zu fahren. Ebenfalls grenzwertig ist die Gesamtanzahl an Transfer-Kilometern. Dennoch fahre ich die Vuelta wirklich gerne. Der späte Rhythmus und die entspannte Atmosphäre gefallen mir. Gut möglich, dass meine 5. Spanien-Rundfahrt nicht meine letzte gewesen sein wird.

Zur Weltmeisterschaft in Florenz bin ich jetzt nur als Ersatzmann nominiert worden. Dem BDR stehen dieses Jahr nur 6 Startplätze zur Verfügung und dabei habe ich es nicht ins Aufgebot geschafft.

Somit stehen dieses Jahr nicht mehr viele Rennen für mich an . Nächsten Sonntag starte ich beim GP Isbergues. Danach werde ich meine Saison entweder nach der Lombardei-Rundfahrt oder nach dem Halbklassiker Paris-Tours eine Woche später beenden.

Bis dahin

Johannes