Viva Espana

28.08.2013

Die Vuelta hat jetzt so richtig begonnen. Gestern durften wir den ersten wirklich steilen Anstieg bewältigen.

Den Mirador de Ezaro kannte ich schon vom letztem Jahr. An der extremsten Rampe, die man wohl im professionellen Radsportkalender antreffen kann, sind es sage und schreibe 30%. Dort hatte ich in diesem Jahr die falsche Schuhwahl getroffen. Vor mir kamen die ersten Fahrer zum Stehen und ich musste 100m zu Fuß bewältigen, was bei 30% ebenfalls nicht so leicht ist. Im Ziel am "Fine del Mundo" sprintete Warren Barguil auf den 8.Platz.

Es folgen 3 einfachere Etappen, wovon die erste aber auch gleich mal über 3000 Höhenmeter hatte.

Auf dieser spanischen Flachetappe kam es dann - wie erwartet - zum Sprint. Nach perfektem lead-out wurde unser nächster Youngster, Niklas Arndt, 4.

Da wir in drei Tagen die Strecke vom "Ende der Welt" in Galizien bis nach Andalusien bewältigen, steht auch einiges an Transfer an. Heute sind wir vor und nach der Etappe z.B. bereits insgesamt 5 Stunden im Bus unterwegs gewesen. Spanien ist groß und die Tage sind lang.

Viele Grüße

Johannes