Erneuter Sturz beim Fleche Wallonne

17.04.2013

Bereits am Start machten sich meine Prellungen, die ich mir beim Amstel Gold Race zugezogen hatte, noch stärker bemerkbar als befürchtet.

Aber ich konzentrierte mich aufs Rennen und war zuversichtlich, meine Leistung abrufen zu können. Nach ca. 80km zwischen den ersten beiden Bergwertungen des Tages kam es zu einem Massensturz mit vielen Fahrern und ich war mittendrin. Ich fiel so ziemlich genau auf die gleichen Stellen, wie am vergangen Sonntag und prallte wieder voll auf die linke Hüfte. Zwar kämpfte ich mich dann kurz vor der ersten Passage der Mur de Huy wieder zurück ins Hauptfeld , aber nach kurzer Rücksprache mit unserem sportlichen Leiter entschied ich mich auszusteigen. Mit den erneut aufgeschürften Wunden und Schmerzen wäre ich sowohl körperlich als auch mental nicht mehr in der Lage gewesen, ein gutes Rennen zu fahren weder für mich noch für meine Teamkollegen.

Stürze gehören leider zum Radsport - gerade auch zu den nervösen und so prestigeträchtigen Frühjahrsklassikern - dazu. Die letzten Jahre bin ich immer gut durchgekommen. Jetzt hat es mich gleich doppelt erwischt.

Ohne Lüttich-Bastogne-Lüttich am Sonntag sind die Klassiker damit für mich beendet.

Fünf Tage bleiben nun Zeit, mich auszukurieren und wieder neue Moral zu schöpfen für die nächste World-Tour-Rundfahrt im Programm, die Tour de Romandie in der Schweiz.

Bis dahin

Johannes