Sturz beim Amstel Gold Race

13.04.2013

Bei erstmals frühlingshaften Bedingungen für dieses Jahr fuhren wir das Amstel Gold Race.

Unsere Taktik war ganz klar darauf ausgerichtet, Simon Geschke ins Finale zu bringen und bis dahin die Kräfte so weit es geht zu schonen.

Der Parcours des Amstel Gold Race ist durch die vielen kleinen Anstiege und Feldwege unheimlich nervös. Zwei große Stürze und eine anschließende Attacke zur Mitte des Rennen sorgten bereits für Aufregung im Feld. Für uns lief aber alles nach Plan. Kurz vorm Gulpener Berg, genau als das Rennen in die entscheidende Phase ging, wurde ich in einen Sturz verwickelt. Es dauerte ewig, bis mein Ersatzrad zur Stelle war und damit war mein Amstel Gold Race 2013 zu diesem Zeitpunkt beendet. Simon war zwar auf den letzten 30km auf sich alleine gestellt, erreichte aber den 18. Platz. Unsere Taktik konnte er durchaus bestätigen.

Es lässt sich nicht sagen, wie lange ich hätte vorne mitfahren können. Auf jeden Fall bin ich sehr enttäuscht. Im Zielbereich empfing mich ein kleiner persönlicher "Fanclub", was meine Stimmung gleich wieder verbesserte.

Das Rennen durch die schöne Provinz Limburg gefällt mir nach wie vor sehr gut und ich werde in den nächsten Jahren sicher wieder am Start stehen.

Ernsthafte Verletzungen habe ich keine davongetragen. Auf Grund des hohen Tempos bei dem Sturz sind die Hautabschürfungen relativ großflächig und auch mehrere kleine Prellungen machen sich jetzt einen Tag später erst stärker bemerkbar.

Meinem Start beim Fleche Wallonne sollten sie jedoch nicht im Wege stehen.

Johannes