Herzlich willkommen auf meiner Website

Ich bin Johannes Fröhlinger, 32 Jahre alt und Radprofi in der 11. Saison beim Team Sunweb.

Auf meiner Website erfahrt Ihr mehr über mich und meinen Saisonverlauf. Ich versuche, Euch möglichst aktuell auf dem Laufenden zu halten.

Viel Spass!!!

Euer Johannes

 

Blog Archiv

16.05.2008

Wie erwartet wurde es heute eine interessante und schwierige Etappe. Wir wollten uns anfangs eher defensiv verhalten und auf den Schlussanstieg warten. Deshalb waren wir in der riesigen Spitzengruppe nur mit Volker Ordowski vertreten. Den ganzen Tag ging es hoch und runter, und das mit richtig Druck auf dem Pedal.

15.05.2008

Über die Verkürzung der 6. Etappe von 265km auf 231km haben wir uns natürlich alle gefreut. Erst recht, weil die ersten 90km wahnsinnig schnell waren. Unsere erfolgreiche Flucht von gestern hat alle motiviert. Das war eine ganz schöne Schlacht heute.

14.05.2008

Unsere Taktik für die heutige Etappe war klar. Für das schwere Finale war wir wieder Davide Rebellin unser Mann. Es war jedoch auch der erste Tag, wo es Sinn gemacht hat, in eine Ausreißergruppe zu gehen. Man wusste nämlich nicht, ob sich eine Mannschaft findet, die konsequent hinter herfährt.

13.05.2008

Zunächst muss ich nochmals über die Organisation hier berichten. Ich fühle mich als Rennfahrer einfach respektlos behandelt. Es wurde uns erzählt, dass gestern unsere Fähre von Sizilien auf das Festland um 18:30 Uhr gehen sollte und 1:20 Stunde braucht. Losgefahren sind wir schließlich erst um 19:30 Uhr und die Überfahrt dauerte 2:30 Stunden. So waren wir erst um 22:30 Uhr im Hotel. Erst dort bekamen wir etwas Vernünftiges zu essen und das nach einer Etappe von 220km.

12.05.2008

Der heutige Tag war sehr chaotisch. Nach dem Etappenstart am Fuße des Ätnas gab es immer wieder Regenphasen, in der es zu zahlreichen Stürzen kam. Von unserem Team war Andrea Moletta betroffen. Seit seinem schweren Sturz bei Mailand-San Remo im letzten Jahr, wo er sich das Bein gebrochen hat, ist er immer etwas ängstlich, wenn es zu regnen beginnt. Der heutige Sturz hat ihn da mental sicherlich wieder etwas zurückgeworfen. Da müssen wir jetzt etwas Aufbauarbeit leisten.

11.05.2008

Die heutige Etappe war richtig eklig zu fahren. Wir waren zwar nicht besonders schnell unterwegs, aber mit knapp 4000 Höhenmetern war das heute auch wahrlich keine flache Etappe. Zudem war es sehr hektisch, was auch zu einigen Stürzen führte.

10.05.2008

Endlich ging der Giro heute los. Da wir als eine der letzten Mannschaften beim Teamzeitfahren an den Start mussten, sind wir noch lange im Hotel geblieben. Es blieb genug Zeit, um am Vormittag nochmal eine Stunde die Beine locker zu fahren und in Ruhe zu Mittag zu essen. Erst danach sind wir nach Palermo reingefahren und haben die Strecke mit dem Rad besichtigt.

01.05.2008

Große Offensive im Taunus Leider gibt es ja nicht so viele Rennen in Deutschland und unsere Auftritte vor eigenem Publikum sind nur begrenzt. Daher war ich sehr froh, bei dem deutschen Klassiker mit von der Partie zu sein.