Johannes Froehlinger
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Keine vordere Platzierung in der Stadt der Sprinter

eingetragen am: 23.07.10
Mir ging es heute schon wieder besser als gestern. Mein Magen hat sich schnell erholt.
 


In der Anfangsphase der Etappe hat man gemerkt, dass Columbia und Lampre das Rennen unbedingt wieder kontrollieren wollten. Sie wollten auch  keinen Fahrer von uns in die Ausreißergruppe lassen, da sie auf unsere Unterstützung bei der Tempoarbeit im Feld hofften. Das war dann auch der Fall. Wir hielten uns zunächst zurück, aber in der zweiten Rennhälfte beteiligten Thomas Rohregger und ich uns daran, die Gruppe wieder einzuholen. Gerald sollte auf jeden Fall die Möglickeit haben, um den Sieg mitzusprinten. Eine vordere Platzierung im Massensprint ist heute nicht herausgesprungen. Jetzt bleibt uns nur noch die eine Chance in Paris. Dort war Gerald auch schon einmal Zweiter.

Da meine Schmerzen in der Schulter fast zwei Wochen nach meinem Sturz nicht besser werden, haben wir heute nach der Etappe mit einem Ultraschall-Gerät daraufgeschaut. Tatsächlich war dort eine kleine Fraktur zu erkennen, was die Ursache für die Schmerzen schnell erklärt. Jetzt fahre ich aber die ganze Zeit schon damit und es hat mich nicht stark behindert. Auf dem Pflaster der Champs-Elysees muss ich vielleicht am Anfang noch einmal die Zähne zusammenbeißen, aber am Ende werde ich es sicher nicht mehr spüren.
Nach der heutigen, letzten richtigen Etappe ist das erste Mal schon ein bißchen Spannung abgefallen.
Von mir aus könnten wir auch gerne jetzt schon nach  Paris fahren. Davor wartet aber noch das morgige Zeitfahren, in dem die Gesamtwertung endgültig entschieden wird.

Bis morgen

Euer Johannes


Kategorie: Blog, Etappenrennen, Tour de France

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