Von der Tour de France habe ich mich gut erholt. Mein Fahrrad habe ich zwischendurch auch schon mal ein paar Tage lang nicht angefasst. Vor einer Woche in Hamburg konnte ich bei den Vattenfall Cyclassics aus der Pause heraus eine gute Leistung abrufen.
Am letzten Wochenende war ich bei zwei Rennen am Start. Am Freitagabend konnte ich bei der Nacht von Hannover dabei sein. Das Rundstreckenrennen hat seinem guten Ruf alle Ehre gemacht. Die Kulisse mit Start und Ziel vor dem Opernhaus und vielen Zuschauern am Streckenrand sorgte für einen tollen Radsportabend.
Wie in Hannover war ich auch beim GP Ouest France in Plouay das erste Mal am Start.
12 Runden auf dem ehemaligen WM-Kurs galt es zu bewältigen. Die Runde wurde jedes Mal schwerer. Im Finale gab es ständig unterschiedliche Rennsituationen. Bei der entscheidenden Attacke in der letzten Runde konnte keiner von uns bei den fünf Fahrern mitgehen, die mit knappem Vorsprung das Ziel erreichten. In der Verfolgergruppe waren wir noch zu viert vertreten und versuchten, den Sprint für Paco Wrolich zu lancieren. Leider wurde er eingeklemmt und wir verpassten die erhoffte Top-Ten Platzierung.
Meine persönliche Verfassung ist ordentlich, aber noch ausbaufähig. Ich hoffe sehr, dass ich bei der WM in Mendrisio starten werde. Darauf werde ich mich auf jeden Fall gezielt vorbereiten. Jetzt habe ich erstmal zwei Wochen rennfrei, die ich zum Aufbautraining nutzen werde.
Bis dahin
Johannes